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Skifahrt der Jahrgangsstufe 10, 2011 Drucken E-Mail

20. Januar 2011: 84 Schüler der Jahrgangsstufe 10 fiebern ihrer Fahrt ins Ahrntal in Südtirol in die Skifreizeit entgegen. Es folgen 14 Stunden Busfahrt, doch dann ist man am Ziel: Das Hotel Steinpent wird von den von der Nachtfahrt ein wenig mitgenommenen Schülern und Lehrern belegt.

Am Nachmittag steht die Erkundung der Umgebung auf dem Programm. Die beeindruckend hohen Berge lassen nicht bei allen Begeisterung aufkommen („Da soll ich runterfahren? Gibt es einen Rettungsdienst? Ist das Krankenhaus informiert?“).

Am nächsten Tag begann der Ernst (dem aufmerksamen Leser wird der Bezug zwischen Tempus- und Tempo-Wechsel nicht verborgen bleiben!): Eingeteilt in verschiedene Leistungsgruppen gab es von ersten Balanceübungen auf dem Anfängerhügel bis hin zum Geschwindigkeitsrausch auf der schwarzen Piste für die Schüler die ersten Unterweisungen im rechten Umgang mit den Skiern durch das Kompetenz-Team der sie begleitenden Lehrer.

Und wieder einmal hatten etliche Schüler entweder der Unterweisung nicht recht gelauscht oder konnten diese nicht sachgerecht umsetzen: Vom weicheren Ganzkörperkontakt zum Schnee über den bunte Flecken erzeugenden dreifachen Bodenpraller bis hin zur andenkenersetzenden kompetent ausgeführten Grünholz-Fraktur suchten einige Schüler der Skifahrt ihre ganz persönliche Note aufzudrücken.

Die Stimmung war großartig („Die Lehrer waren locker drauf“): Die Schüler knüpften viele Kontakte untereinander, Herr Kroschwald sang im Bus „Viva Colonia“, Frau Manke belohnte die Schüler nach gelungener Abfahrt mit Holunder-Honig-Bonbons, Physiklehrer Stellmach kommentierte seinen Sturz mit: „Hm, war wohl zu wenig Haftreibung.“, und an Herrn Karsch bewunderten die Schüler, dass er als einziger im Skigebiet ohne Helm und Skibrille fuhr; nicht nur das zeugte von seinem hohen Maß an Perfektion.

Natürlich gab es auch ein paar negative Äußerungen: „Der Skibus war viel zu überfüllt“ (es gibt offensichtlich noch eine Steigerung von „überfüllt“), „Die Skischuhe haben gestunken“, „Ein Snowboardfahrer hat mich umgefahren“, doch konnte dies der allgemeinen Begeisterung keinen Abbruch tun („Viel Spaß“, „einmaliges Erlebnis“, „Die Fahrt war sehr lustig“, „Die Stufe 10 wuchs zu einer Gemeinschaft zusammen“, „Super-Abende“, „viele tolle Erlebnisse“, „voller Erfolg!“).

Auch das Hotel fand ungeteilten Zuspruch: „Das Essen war super-lecker“ (und das von in dieser Hinsicht sonst mehr als kritischen Schülern!), „Der Fernseher im Aufenthaltsraum war fast so groß wie der bei Schusters“, doch gab es auch Schüler, die die gute Ausstattung der Zimmer aus Heimweh zur Unterbringung medizinisch nicht unbedingt erforderlicher Nahrungsergänzungsmittel nutzten. Bei einem war das Heimweh wohl so groß, dass die Lehrer seinem offensichtlichen Bedürfnis nach einer Heimfahrt nachkamen.

Die anderen folgten dem Frühheimkehrer dann am 28. Januar. Die Stimmung war gut, man merkte, die Stufe hatte durch viele positive Erlebnisse zusammengefunden. Bei der Begrüßung der die Schüler empfangenden Eltern waren nicht selten Äußerungen zu hören wie „Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Stufenfahrt.“

H. Biock